[Rezension] Jennifer L. Armentrout- Obsidian 1, Schattendunkel

Samstag, 31. Mai 2014

ACHTUNG! DIESE REZENSION ENTHÄLT SPOILER! NUR LESEN, WENN DAS BUCH SCHON BEKANNT IST!

©Carlsen
Autor: Jennifer L. Armentrout
Titel: Schattendunkel
Reihe: Obsidian 1
Einband: Hardcover
Preis: 18,90€
Verlag: Carlsen
Infos: *hier*
Bewertung: 3,5 von 5 Punkten


Inhalt

Ein dunkles Geheimnis scheint über dem winzigen Städtchen zu liegen, in das die siebzehnjährige Katy gerade erst umgezogen ist. Im umliegenden Gebirge sollen merkwürdige Lichter gesehen worden sein, leuchtende Menschengestalten ... Viel schlimmer findet die leidenschaftliche Buchbloggerin Katy jedoch, dass die nächste Bibliothek meilenweit weg ist und sie kein Internet hat. Bis sie beschließt, bei ihren Nachbarn zu klingeln und ein Junge die Tür öffnet, so düster und geheimnisvoll wie der Ort selbst: Daemon Black.
(Quelle: Carlsen)

Cover

Das Cover dieses Buches gefällt mir sehr. Es ist wunderschön und total ansprechend. Ich mag die Farben, die Kombination aus Landschaft und den Personen und auch die Haptik ist toll.

Meinung

Die Story von "Obsidian" finde ich richtig interessant, die Idee ist neu, es geht mal mit um traumhaft schöne Vampire oder Werwölfe. Okay, wunderschön sind die "Wesen" in diesem Buch auch, aber das sind sie ja irgendwie immer. Damit muss ich mich wohl abfinden. Sie sind eben übernatürlich ;)
Das Buch lässt sich gut und schnell lesen, die Sprache ist leicht und dadurch ist man schnell in der Geschichte drin. Erzählt wird aus der Sicht von Katy, die neu zugezogen ist und gleich zu Beginn auf ihren furchtbar unsypathischen und natürlich super sexy Nachbarn trifft. Daemon mochte ich anfangs nicht wirklich, er war arrogant, überheblich und einfach ätzend. Seine Schwester Dee hingegen, die war super nett und sympathisch. Und auch Katy ist ein Protagonist, mit dem ich mich anfreunden konnte.
Im Lauf der Story hat sich meine Haltung den Charakteren über etwas geändert, mit der Zeit ist mir selbst Daemon ein bisschen ans Herz gewachsen, auch wenn er immer mal wieder das Arschloch hat raushängen lassen. Ich konnte Katy also ganz gut verstehen, mir ging es da immer ganz genauso wie ihr. Dadurch, dass aus ihrer Perspektive erzählt wird, konnte ich alles nachvollziehen, was sie tat oder empfunden hat.
Aber die Geschichte an sich war mir etwas zu langweilig, in der ersten Hälfte passiert sehr wenig. Die Story ist nicht wirklich zäh, aber spannend ist sie auch nicht. Sie plätschert so vor sich hin.
Erst im letzten Drittel wird es dann noch spannend, aber als für mich dann die Story richtig los geht, da ist das Buch dann zu Ende...
Insgesamt ist mir die Geschichte zu wenig spektakulär. Es fehlt ihr in der kompletten ersten Hälfte total an Spannung und auch die Liebesgeschichte hat mich nicht wirklich berührt.
Dafür, dass dieses Buch so einen irren Hype ausgelöst hat, ist es mir persönlich einfach zu unspektakulär.

Fazit

Trotz einer interessanten Story und einer neuen Idee konnte mich "Obsidian" nicht komplett überzeugen. Das Buch ist durchaus okay und ich werde sicher auch die Folgeteile lesen, aber vom Hocker gehauen hat es mich nicht.

Bewertung


3,5 von 5 Punkten