[Rezension] Carolin Emrich - Weg des Ordens (Elfenwächter #1)

Donnerstag, 19. Januar 2017

©Sternensand
Autor: Carolin Emrich
Reihe: Elfenwächter 1
Titel: Weg des Ordens
Einband: Taschenbuch oder ebook
Preis: 12,95€ bzw. 6,99€
Seitenzahl: 308
Verlag: Sternensand
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Bewertung: 4 von 5 Punkten

Inhalt

Die siebzehnjährige Tris wächst abgeschottet von der Außenwelt in einem Kloster auf – so wie alle Magier des Königreichs Alvid. Ihr Leben ist eintönig, daher wünscht sich die junge Frau nichts sehnlicher, als dem Wächter-Orden anzugehören, um ihre Gabe zum Schutze der Menschen einzusetzen.
Als ihr Traum plötzlich in Erfüllung geht, erhält sie von den Wächtern die Aufgabe, die Elfen auszukundschaften. Dieses Volk will sich trotz verlorenem Krieg nicht dem König unterwerfen und überfällt immer wieder die Dörfer in der Nähe seiner Landesgrenze.
Selbst überzeugt von den Missetaten dieser Wesen, trifft Tris auf einem Erkundungsritt den Elfen Avathandal, der jedoch gänzlich anders ist, als sie erwartet hat.
Als sie sich schließlich in ihn verliebt, ist sie hin- und hergerissen.
Mit einem Mal hegt die junge Magierin Zweifel an den Motiven der Wächter. Hat sie sich für die falsche Seite entschieden? Oder ist es Avathandal, der sie täuscht?

(Quelle: Sternensand)
Cover

Für mich passt das Cover absolut perfekt zur Story und sieht dazu noch unglaublich schön aus. Ich finde es sehr gelungen.

Meinung

Mit "Der Weg des Ordens" hat Carolin Emrich ein tolles Fantasydebüt geschrieben. Es führt uns sachte an die Story heran und lässt uns Tris & Co. kennenlernen.
Die Geschichte ist sehr interessant und auch gut durchdacht, aber leider lag für mich der Schwerpunkt auf den falschen Themen. So gab es zu wenig politische, kämpferische Story. Das Augenmerk lag irgendwie die meiste Zeit auf der Beziehung zwischen Tris und Avathandal (sehr schwieriger Name, den ich immer nur überlesen habe und gerade nochmal nachschauen musste -.-). Okay, gehört auch zur Politik, weil verfeindete Rassen etc. aber ich hätte mir sehr viel mehr Interaktion mit anderen Personen gewünscht. So hatte man "Nur" Tris, Avathandal und die Wächter bzw. eigentlich nur Troy. Versteht ihr, was ich sagen will? Auf jeden Fall hätte man die Story sehr viel spannender gestalten können, auf den letzten Seiten geht es erst richtig los und dann ist Band eins zu Ende! Was zur Hölle? Das find ich unglaublich ärgerlich und nervig.
Was mich sehr gestört hat, waren einige abrupte Kapitelenden mit Zeitsprung zum nächsten Kapitel, sodass einem ein Teil der Handlung fehlte, bzw. dieser nur in einem Rückblick erzählt wurde. Das unterbrach die Szenen immer etwas.
Was mir dafür aber sehr gefallen hat, ist die Perspektive, aus der das Ganze erzählt wird. Man erfährt die Handlung direkt von Tris aus der Ich-Perspektive und das mag ich ja immer sehr.
Tris war mir auch recht sympathisch, nur ein bisschen begriffsstutzig ist sie die ganze Zeit über. Ich als Leser wusste recht schnell, was so für "Geheimnisse" herauskommen würden, nur sie selber hat es recht spät alles verstanden.
Troy ist für mich immer ein bisschen undurchsichtig gewesen. Eigentlich fand ich ihn anfangs super sympathisch, aber mit der Zeit war ich mir (genau wie Tris) sehr unsicher, wie er wirklich tickt.
Und dann wäre da noch Avathandal, der Elf mit dem Namen, den ich mir nicht merken kann. Ihn fand ich sofort sehr liebenswert und das hat sich auch im Verlauf der Story nicht geändert.
Tris und "ihr" Elf sind die ganze Zeit sehr zurückhaltend miteinander umgegangen, zwischendurch hätte ich mir ein bisschen mehr Gefühl gewünscht. Man muss ja nicht gleich voll rangehen, aber etwas mehr Körperkontakt wäre sicher hinnehmbar gewesen! ;)
Das Buch ließ sich sehr gut lesen, denn die Sprache ist recht locker und leicht. So hatte ich keine Probleme in die Geschichte reinzufinden und hatte die Geschichte schnell inhaliert.

Fazit

"Der Weg des Ordens" ist ein ordentlicher Reihenaufktakt, der für mich aber gerne noch etwas länger hätte sein können.

Bewertung

4 von 5 Punkten

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