[Rezension] Emma Trevayne - Coda 1, Songs of Revolution

Sonntag, 13. September 2015

©One
Autor: Emma Trevayne
Reihe: Coda 1
Titel: Songs of Revolution
Originaltitel: Coda
Einband: Hardcover oder ebook
Preis: 15,99€ bzw. 11,99€
Seitenzahl: 443
Übersetzer: Ulrike Nolte
Verlag: One
Infos: *hier*
Leseprobe: *hier* 
Bewertung: 3 von 5 Punkten

Inhalt

"Anthem ist 18 Jahre alt und er will eigentlich nur eins: echte Musik machen. Doch er lebt in einer Gesellschaft, in der genau das mit dem Tod bestraft wird. Menschen dürfen nur künstlich erstellte Musik hören, ausschließlich produziert, um süchtig zu machen.
Tagsüber dient Anthem dem System, doch abends folgt er seiner wahren Bestimmung: Er macht Musik mit seiner Band. Als die Repressalien der Machthaber unerträglich werden, beschließen Anthem und seine Freunde, sich zu erheben: Zusammen mit der schillernden Haven will er eine Revolution anzetteln – und mit der Kraft echter Musik möglichst viele Anhänger mobilisieren ..."

(Quelle: One)


Cover

Das Cover finde ich richtig schön und es hat mich auch sofort angesprochen. Ich bin mir aber nicht so sicher, wieso eine junge Frau darauf zu sehen ist, obwohl der Hauptprotagonist ein Mann ist. Das hat ganz sicher einen Grund, aber ich habe ihn nicht verstanden xD Aber es gibt ja ein paar weibliche Charaktere, irgendwer davon soll es sicher sein. ^^

Meinung

Auf "Songs of Revolution" habe ich mich total gefreut, doch leider bin ich jetzt im Nachhinein sehr enttäuscht.
Die Story hat mich überhaupt nicht gepackt und mich total kalt gelassen. Die Idee ist wirklich klasse und war für mich auch mal was Anderes, aber irgendwie konnte sie mich trotzdem nicht überzeugen. Die Geschichte hat sich teilweise sehr gezogen und es ist viel zu wenig passiert. Es gab dann aber noch einige Stellen, die ganz gut waren und Spannung aufgebaut haben oder mich auch überrascht haben. Aber trotzdem wurde ich nicht mitgerissen. Ich habe kein bisschen mit den Protagonisten migefiebert, weil ich mich mit ihnen irgendwie nie wirklich "angefreundet" habe. Ich fand sie nicht direkt unsympathisch, aber ich habe mich ihnen nicht nah gefühlt. Sie sind mir das ganze Buch über fremd geblieben. Und so zog die Story einfach so an mir vorbei, ohne groß Eindruck zu hinterlassen. Das finde ich wirklich schade, denn, wie gesagt, die Idee finde ich wirklich klasse. Nur an der Umsetzung ist es etwas gescheitert.
Zum Ende hin wurde es noch ein winziges bisschen interessant, aber irgendwie war mir alles zu vorhersehbar. Ich wusste eigentlich von vornherein was so passieren würde. Will darauf hier jetzt natürlich aus Spoilergründen nicht näher eingehen.

Was das Lesen aber angenehm gemacht hat, ist der lockere und leichte Schreibstil. So musste ich mich nicht durch das Buch quälen, sondern konnte es so weglesen.

Fazit

Die Idee von "Songs of Revolution" finde ich richtig klasse, doch leider fehlt es der Story für mich sehr an Spannung und Überzeugungskraft. Die Geschichte hat überhaupt keine Sogwirkung auf mich gehabt und so ist sie einfach nur an mir vorbeigeflogen ohne großen Eindruck zu hinterlassen.

Bewertung

3 von 5 Punkten

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