[Rezension] Louis Sachar - Schlamm

Montag, 27. Juli 2015

©Beltz&Gelberg
Autor: Louis Sachar
Titel: Schlamm
Einband: Hardcover oder ebook
Preis: 12,95€ bzw. 11,99€
Seitenzahl: 192
Übersetzer: Uwe-Michael Gutzschhahn
Verlag: Beltz&Gelberg
Infos: *hier*
Leseprobe: *hier* 
Bewertung: 3 von 5 Punkten

Inhalt

Marshall,Tamaya und Chad stoßen im Wald nahe ihres Wohnortes auf ein Schlammloch mit giftigen Bakterien, die sich dann auch rasend schnell überall verbreiten und eine große Katastrophe heraufbeschwören.

Cover

Das Cover passt durch die vielen Blubberblasen sehr gut zur Story und der knallgrüne Titel fällt sofort auf. Ich mag dieses Cover und es hat mich sofort angesprochen.

Meinung

Der Klappentext von "Schlamm" klingt richtig gut und ich habe mich auf eine tolle Katastrophenstory für junge Leser gefreut. Doch schon als ich das Buch das erste Mal in der Hand hielt, war ich leicht ernüchtert, da es ein recht schmaler Band ist. Gut, das hat nicht immer was zu sagen und das hätte mir auch früher auffallen können. Auch kurze Bücher können richtig gut sein und so habe ich mich voller Freude ans Lesen gemacht. Doch leider bin ich jetzt nach der Beendigung doch etwas enttäuscht, denn es ist so gar nicht die Story, die ich erwartet habe bzw. ist sie tatsächlich etwas kurz geraten.
Es wird alles viel zu schnell abgehandelt und gar nicht weiter in die Tiefe gegangen.
Es ist eine Mischung aus Wissenschafts- / Mobbing- und Naturschutz-Story. Man hat von allem etwas, nur die Spannung kommt ein bisschen zu kurz. Da kann sich einfach nicht viel entwickeln, weil es dann auch schon wieder vorbei ist. Alle Themen werden nur ein bisschen angeschnitten. So hat man die Entwicklung eines neuen Bakteriums, was als Treibstoff dienen soll (Wissenschaft), man hat die Geschichte rund um Marshall in der Schule, der von Chad und seinen Freunden fertiggemacht wird (Mobbing) und außerdem noch die Verunreinigung der Umwelt durch eben diese neue Entwicklung (Naturschutz). Das sind ja auch alles wichtige und interessante Themen, die mir hier aber nicht vernünftig umgesetzt wurden.

Aber ich mochte die Charaktere der Story, Tamaya ist ein süßes Mädel, die sehr hilfsbereit ist und auch Marshall ist ein sympathischer Protagonist. Nur Chad ist ein kleiner Fiesling. Ich kam aber mit allen gut klar, auch wenn ich keine tiefe Bindung aufbauen konnte.

Was ich aber recht anstrengend fand, waren die eingeschobenen Kapitel, die im Interview-Stil das ganze wissenschaftliche Krams erklären sollten. Die waren etwas dröge und meiner Meinung nach auch etwas zu viel für junge Leser. Das war etwas zu sachlich.

Aber das Buch ließ sich so wirklich gut lesen, denn Stil und Sprache waren recht eingängig. Ich war ruck zuck durch damit.

Fazit

"Schlamm" ist eine ganz nette Story für junge Leser, die für mich aber viel zu kurz war.

Bewertung

3 von 5 Punkten


Danke

Ich bedanke mich recht herzlich bei Beltz&Gelberg und auch bei Blogg dein Buch, die mir dieses Buch zur Verfügung gestellt haben.

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