[Rezension] Christie Ridgway- Der Sommer, der uns verband

Dienstag, 1. Juli 2014

©Mira

Autor: Christie Ridgway
Titel: Der Sommer, der uns verband
Einband: Taschenbuch oder ebook
Preis: 8,99€
Verlag: Mira
Infos: *hier*
Leseprobe: *hier*
Bewertung: 3 von 5 Punkten

Inhalt

Eine ausgelassene Strandparty – und mittendrin ein sexy Mann mit ozeanblauen Augen und offenem Hawaiihemd: Das ist Griffin Lowell? Jane hat einen grüblerischen Einzelgänger erwartet, nicht diesen Traumtypen. Schließlich wurde sie engagiert, um Griffin in seinem Strandhaus beim Schreiben seiner Biographie zu helfen. Der allerdings will lieber feiern und seinen traumatischen Erinnerungen entfliehen – doch so schnell gibt Jane nicht auf, denn sie braucht den Job mehr als alles andere! Bei Strandspaziergängen im Mondschein gelingt es ihr tatsächlich, das Eis um Griffins Herz zum Schmelzen zu bringen. Aber während ihr berufliches Interesse bald tiefer Sehnsucht weicht, scheint er noch nicht bereit für die Liebe …
(Quelle: Mira)

Cover

Das Cover finde ich richtig schön, es passt zum Buch und strahlt einfach diese sommerliche Unbeschwertheit aus.

Meinung

Leider konnte mich "Der Sommer, der uns verband" nicht überzeugen. Der Klappentext klingt eigentlich wirklich interessant und schien auch meinen Lesegeschmack zu treffen, aber leider kann der Inhalt nicht halten, was das Äußere verspricht.
Das Buch lässt sich gut lesen, die Sprache ist relativ einfach und der Schreibstil auch nicht wirklich schwer. So könnte man das Buch eigentlich recht schnell weglesen, aber ich habe trotzdem viel zu lange gebraucht, bis ich damit durch war, weil ich es zwischendurch immer wieder weggelegt habe. Ich kam nur sehr schwer in die Geschichte rein, sie zog sich für mich irgendwie immer etwas in die Länge.
Teilweise passierte kaum irgendetwas Relevantes, es wurde rumerzählt, ohne auf den Punkt zu kommen. Und auch die Liebesgeschichte an sich konnte mich gar nicht packen, der Funke ist einfach nicht übergesprungen. Das lag aber sicherlich auch daran, dass ich überhaupt keine engere Beziehung zu den Charakteren aufbauen konnte. Jane war mir die ganze Zeit über irgendwie zu farblos und ich konnte keine Sympathie für die entwickeln. Und auch Griffin traf überhaupt nicht meinen Geschmack. Zwar hatte ich bei ihm das Gefühl, dass er etwas mehr Tiefe besaß bzw. etwas detailierter dargestellt wurde, allein durch seine Vergangenheit etc., aber trotzdem fand ich ihn nicht wirklich nett oder ansprechend. Wen ich ganz gut leiden konnte, war Tess, Griffins Schwester, die auch in der Story auftauchte.
Mit der Zeit konnte ich zwar gerade Griffin noch etwas näher kennenlernen, als er dann etwas mehr aus sich heraus kam, aber er war mir allgemein immer viel zu distanziert. So war auch die ganze Liebesstory zwischen ihm und Jane überhaupt nicht ansprechend und überzeugend.
War mir aber sehr gut an diesem Buch gefallen hat, war die bildhafte Sprache. Es wurde sehr viel beschrieben, sodass ich mir die Landschaft, die Umgebung, den Strand, die Häuschen und sogar das Wetter etc. ganz genau vorstellen konnte. Das fand ich richtig toll.
Aber ansonsten war mir die komplette Story einfach zu flach und zu wenig besonders.
Es ist so ganz nette Lektüre für zwischendurch, aber ich werde diese Reihe nicht weiterlesen.

Bewertung

3 von 5 Punkten

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