[Rezension] Piers Torday- Die große Wildnis

Montag, 25. November 2013


Autor: Piers Torday
Titel: Die große Wildnis
Einband: Gebunden
Preis: 16,99€
Verlag: cbj
Kaufen: *hier*
Bewertung: 4 von 5 Punkten

Inhalt:
Die Welt hat sich geändert, es existieren keine Tiere mehr. Und auch der 12-Jährige Kester fühlt sich, als wäre er der letzte seiner Art.
Er lebt in einem "Heim" für Problemkinder, wo alle ihn meiden, weil sie denken, dass mit ihm etwas nicht stimmt. Als eines Nachts ein Schwarm sprechender Tauben in seinem Zimmer auftaucht und ihm mitteilt, dass er auf eine Mission muss, denkt auch er, dass er verrückt wird...
Er wird von den Tauben in den Wald gebracht, wo er auf die letzten überlebenden Tiere trifft. Ihr Anführer, ein weiser Hirsch, hat eine große Aufgabe für ihn: Er soll die Tiere retten. Und so beginnt ein großes Abenteuer, was Kester mit treuen Begleitern überstehen muss...

Meinung:
"Die große Wildnis" ist der Beginn einer Reihe, die etwas dystopisches an sich hat. Die Welt ist halb zerstört, alles hat sich verändert, die Tiere sind bei einer großen Epidemie ums Leben gekommen. Scheinbar... doch Kester trifft auf die letzten Überlebenden, die er vor der Seuche retten soll. 
"Die große Wildnis" ist eine Geschichte für Kinder ab 10 Jahren, wobei ich das Alter etwas anheben würde, je nachdem, wie sensibel die Leser sind. An einigen Stellen ist die Handlung schon etwas brutal, es geht um Tod, es fließt Blut.
Die Sprache ist flüssig und der Schreibstil sehr leicht, eben dem Alter der Zielgruppe angepasst. 
Der Leser wird in eine zauberhafte, magische Welt entführt, in der die Hauptperson mit Tieren reden kann. Das Muster ist typisch für eine Abenteuergeschichte, der Protagonist wird auserwählt die Welt zu retten. 
Aber obwohl es diese Geschichten so häufig gibt, wurde sie in "Die große Wildnis" sehr gut umgesetzt. Die Handlung ist durchweg spannend, mit immer neuen Höhepunkten und Hindernissen, die sich den Charakteren in den Weg stellen.
Die Personen bzw. Tiere sind sehr sympathisch, man kann sich als junger Leser gut in Kester reinversetzen und fiebert die ganze Zeit mit ihm mit. Es ist schon sehr emotional und ich musste doch die ein oder andere Träne vergießen.

Fazit:
"Die große Wildnis" ist der gelungene Auftakt einer fantastischen Abenteuergeschichte, die Lust auf mehr macht.

Bewertung:
4 von 5 Punkten



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