[Rezension] J.R.R. Tolkien - Beren und Lúthien

Samstag, 29. Juli 2017

©Klett Cotta
Autor: J.R.R. Tolkien
Titel: Beren und Lúthien
Einband: ebook oder Hardcover
Preis: 17,99€ bzw. 22,00€
Seitenzahl: 304
Übersetzer: Helmut W. Pesch / Hans-Ulrich Möhring
Verlag: Klett Cotta - Hobbit Presse
Infos: *hier*
Kaufen: *hier*
Bewertung: 4 von 5 Punkten

Inhalt

Unerschrocken macht sich Beren auf den Weg, den Silmaril für seine Liebe zu gewinnen. Da setzt Melkor, auch Morgoth der Schwarze Feindgenannt, die fürchterlichsten Kreaturen – skrupellose Orks und schlaue Wölfe – gegen Beren ein. Aber die Liebe zwischen Lúthien und Beren reicht buchstäblich über den Tod hinaus.
(Quelle: Klett Cotta)
Meinung

Ich muss ja gestehen, dass ich immer, wenn ich einen Tolkien anfange, erstmal total überfordert und erschlagen bin. Es ist immer wieder unfassbar, was Herr Tolkien für eine unfassbar komplexe Welt entwickelt hat. Auch heute, nach all den Jahren, in denen ich seine Bücher kenne, sind mir auch immer noch nicht alle Zusammenhänge klar. Und ich bin mir nicht sicher, ob ich jemals jedes Detail aufnehmen kann.
Und so bin ich auch von dieser Ausgabe von „Beren und Luthien“ gleichzeitig begeistert und erschlagen, denn auch hier merkt man wieder, wie detailreich die Welt rund um Mittelerde ist und wie lange und intensiv Tolkien daran gearbeitet hat.
Aber ich kann einfach nur begeistert sein von seinem Werk und allein die Illustrationen von Alan Lee sind es wert, sich dieses Buch anzuschauen! Ich liebe diese Zeichungen und Bilder und sie bilden eine fantastische Ergänzung zum Text.
Tolkien zeichnet sich ja durch seine bildgewaltige Sprache aus und drum lese ich seine Bücher meistens stückchenweise und auch nur, wenn ich die Ruhe dazu habe. Denn sonst kann ich den Ihalt seiner Bandwurmsätze häufig nicht begreifen xD
Doch auch, wenn seine Werke definitiv keine seichte Strandlektüre sind, lese ich sie unglaublich gerne und genieße es, immer wieder ins Tolkien-Universum abzutauchen.


Dieses Buch beinhaltet nicht nur die Geschichte rund um Beren und Luthien, sondern es zeigt außerdem noch die Entstehungsgeschichte eben dieser Geschichte auf. Man lernt viel über Tolkien selbst und über den Prozess des Schreibens seiner in Mittelerde angesiedelten Storys.
Manchmal hat mir ein bisschen der rote Faden

Fazit

"Beren und Lúthien" ist definitiv ein Highlight für jeden Tolkien-Fan und gerade diese Ausgabe finde ich unglaublich schön! Noch ein paar mehr Zeichnungen hätten das Buch perfekt gemacht!

Bewertung

4 von 5 Punkten

[Release Party] Elfenwächter 2 von Carolin Emrich

Freitag, 28. Juli 2017





Hallo meine Lieben!

Aktuell läuft die Release Party zum zweiten Teil der "Elfenwächter" von Carolin Emrich! Habt ihr schon auf Facebook vorbei geschaut? Dort in der Veranstaltung gibt es allerlei tolle Infos zur Reihe!

Außerdem gibt auch es ein tolles Gewinnspiel, für das ihr auf allen teilnehmenden Blogs Lose sammeln könnt! Es lohnt sich also, die Veranstaltung zu verfolgen! :)

Um "mein" Los einzusammeln beantwortet mir in den Kommentaren bitte folgende Frage:

Welches fantastische/magische Wesen ist euer liebstes? Mögt ihr Elfen? Feen? Vampire? Oder etwas ganz anderes? 

Teilnahmebedingungen:
Die Teilnahmebedingungen findet ihr *hier* auf der Homepage vom Sternensand Verlag.
Durch das Kommentieren auf den anderen Blogs, die an der Releaseparty teilnehmen, könnt ihr sogar mehrere Lose sammeln!

Ich durfte "Weg des Krieges" schon vorab lesen und wie es mir gefallen hat, könnt ihr *hier* in meiner Rezension lesen!

[Rezension] Carolin Emrich - Weg des Krieges (Elfenwächter #2)

©Sternensand Verlag
Autor: Carolin Emrich
Reihe: Elfenwächter 2
Titel: Weg des Krieges
Einband: Taschenbuch oder ebook
Preis: 12,95€ bzw. 6,99€
Seitenzahl: 400
Verlag: Sternensand
Infos: *hier*
Leseprobe: *folgt*
Kaufen: *hier*  
Bewertung: 3 von 5 Punkten

Inhalt

Die Armee des Königs steht vor den Toren des Elfenreiches. Ihr Ziel ist es, die Magie des Waldes zu zerstören, damit das Gebiet endlich eingenommen werden kann. Die ganze Hoffnung des Elfenvolkes liegt nun auf Avathandal. Er soll, unterstützt von Tris, den rechtmäßigen Thronfolger bei den Zwergen suchen, den König stürzen – und das alles, ehe die schützende Magie des Elfenwaldes erschöpft ist. Neue, aber auch alte Gefährten begleiten sie auf diesem Weg, der für das Land nur eines bedeuten kann: Krieg.
(Quelle: Sternensand)
Meinung

Endlich konnte ich die Fortsetzung der „Elfenwächter“-Reihe lesen! Band eins hat mir sehr gut gefallen und ich war unglaublich gespannt auf den zweiten Teil, da der erste einen richtig blöden Cliffhanger hatte.
Ich habe einen Moment gebraucht, bis ich wieder in der Story drin war, denn ich musste mir das Geschehen und auch die Protagonisten erst wieder ins Gedächtnis rufen. Konnte mich irgendwie nur noch an Tris und Avathandal erinnern und alle anderen waren weg.... Habe mich dann aber nach ein paar Kapiteln wieder gut in der Geschichte zurechtgefunden.
Doch leider geht es mir hier wieder ähnlich wie in Band eins, die ganze Story ist mir zu gefühlsduselig. Tris ist nur noch am Schmachten und kriegt nix anderes mehr mit und selbst Avathandal, der immer elfentypisch etwas hart und zurückhaltend war, ist total verweichlicht.
Tris ist mir mit der Zeit ein kleines bisschen auf die Nerven gegangen, da sie bei jeder Gelegenheit peinlich berührt ist und errötet. Alles ist ihr unangenehm und wehe man spricht sie auf ihre Beziehung zu Ava an. Das war mir alles ein bisschen viel.

Ansonsten passiert auch nicht viel, die Truppe wandert durch die Welt, um den Thronfolger zu suchen und den aktuellen König zu stürzen. Es gibt ein paar kleine Auseinandersetzungen mit Trollen, aber ansonsten klappt alles eigentlich viel zu einfach.
Spannung kam bei mir nicht so viel auf. Und auch das große Ende des Buches war viel zu unspektakulär. Die letzte Schlacht war viel zu schnell vorbei und viel zu einfach. Und da sich die Truppe kurz vorher getrennt hat, bekommt man auch nur den Teil mit, den Tris miterlebt und der Rest wird ihr später nur nacherzählt. Das hat dem Ganzen für mich etwas die Spannung genommen, da der andere Teil der Schlacht offensichtlich fieser war. Dadurch, dass man da nicht direkt dabei war, hielt sich das Mitgefühl bei mir für bestimmte Personen (die ich aufgrund des Spoilers nicht nennen kann) ziemlich in Grenzen. Ich konnte einfach nicht mitleiden. Das find ich sehr schade. 
Insgesamt waren mir die Protagonisten aber doch wieder sympathisch, auch wenn sie, wie erwähnt, manchmal echt zu verweichlicht schienen.

Auch wenn das jetzt nicht so klingt, hat mir das Buch trotzdem gefallen und es hat mir Spaß gemacht, es zu lesen.

Ich gehe ganz stark davon aus, dass es noch (mindestens) einen weiteren Band geben wird, da man den Protagonisten quasi mitten im Satz das Wort abgeschnitten hat und das Buch beendet hat (das gefiel mir überhaupt nicht, das Ende kam so unvermittelt und wirklich mitten in einer Szene...) und ich werde die Fortsetzung auf jeden Fall lesen wollen!

Fazit

"Weg des Krieges" ist eine Fortsetzung mit ein paar Schwächen, die mir aber trotzdem gut gefallen hat! Ich werde die Reihe definitiv weiter verfolgen!

Bewertung

3 von 5 Punkten